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Deutsche Regierung billigt Staatsgarantie für Opel

Dieser Inhalt wurde am 10. Oktober 2009 - 13:01 publiziert
(Keystone-SDA)

Berlin - Der Staatsgarantie für die Übernahme Opels durch den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna steht nach Ansicht der deutschen Regierung nichts mehr im Weg. Bund und Länder wollen Magna Hilfen in Höhe von 4,5 Mrd. Euro gewähren.
Das Geschäft sei grundsätzlich genehmigungsfähig, entschied der sogenannte Interministerielle Ausschuss der Regierung für die Vergabe von Bürgschaften am vergangenen Donnerstag. Regierungskreise bestätigten einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel".
An der Sitzung nahmen Vertreter des Kanzleramts, des Finanz- und des Wirtschaftsressorts sowie Abgesandte aus den vier Opel-Standort-Ländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland- Pfalz, Hessen und Thüringen teil.
Erst vor wenigen Tagen hatte ein neues Gutachten Zweifel am Magna-Rettungskonzept genährt. Dieses wird in der von der deutschen Regierung in Auftrag gegebenen Studie als "nicht besonders robust" bewertet.
Die spanische Regierung will sich an den 4,5 Mrd. Euro nur unter neuen Bedingungen beteiligen. Den Briten kam Magna nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA bereits entgegen. Die Zustimmung der britischen Regierung für die Rettung der englischen Opel-Schester Vauxhall steht demnach kurz bevor.

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