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Deutsche Regierung will Firmenübernahmen durch Chinesen erschweren

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und Chinas Präsident Xi Jinping. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA POOL/FRIEDEMANN VOGEL/POOL

(sda-ats)

In Deutschland will die Regierung einem Zeitungsbericht zufolge deutsche Unternehmen mit schärferen EU-Gesetzen vor Investoren aus China schützen. Im letzten Jahr haben chinesische Investoren einer Studie zufolge so viel Geld wie noch nie für Unternehmen ausgegeben.

Es sei dringend nötig, noch in diesem Jahr entsprechende Regelungen zu bekommen, um Übernahme-Fantasien sowie Technologie- und Know-how-Abfluss wirksam entgegenzutreten, sagte Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, der Zeitung "Welt am Sonntag" laut Vorabbericht.

Wenn Deutschland und Europa auch in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich und innovativ sein wollen, müsse die Regierung die Möglichkeit haben, staatlich gelenkte, strategische Firmenübernahmen anderer Staaten genauer unter die Lupe zu nehmen und notfalls auch untersagen zu dürfen, erklärte der Staatssekretär.

Die Europäische Union sei mit ihren innovativen Unternehmen weltweit attraktiv, sagte Machnig. Firmenübernahmen nähmen zu, oft unter marktverzerrenden Finanzierungsbedingungen. Deutschland habe daher eine Initiative angestossen, um im Rahmen der EU ausländische Direktinvestitionen genauer kontrollieren zu können.

Eine entsprechende Gesetzgebung sei zusammen mit Frankreich und Italien auf den Weg gebracht worden, sagte Machnig. Sie befinde sich im Parlament.

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