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Angst vor Müll auf den Parkplätzen, Lärmbelästigung und Sachbeschädigung - die deutsche Stadt Singen verbietet ein Tuning-Treffen an Ostern. (Symbolbild)

Keystone/MARTIAL TREZZINI

(sda-ats)

Die süddeutsche Stadt Singen will über Ostern ein Treffen der Tuning-Szene verhindern. Sie hat Angst vor Müll auf den Parkplätzen, Lärmbelästigung und Sachbeschädigung.

Vom 13. April bis zum 16. April seien Ansammlungen von mehr als fünf getunten Fahrzeugen verboten, sagte ein Sprecher am Montag. Das gelte sowohl für öffentliche als auch für private Flächen im gesamten Stadtgebiet. Das Verbot habe es bereits im vergangenen Jahr gegeben, man habe gute Erfahrungen damit gemacht.

Die Tuning-Szene sorgt in der Stadt im Süden Baden-Württembergs schon seit langem für Ärger. An einem Kreisverkehr im Industriegebiet treffen sich nach Angaben der Stadt zahlreiche Autofans auch aus dem weiteren Umland. Die Folgen: Müll auf den Parkplätzen, Lärmbelästigung und Sachbeschädigung.

Viele auch aus der Schweiz

In den vergangenen Jahren hatten sich laut Stadt die Beschwerden massiv gehäuft. Zum Teil seien mehrere hundert Teilnehmer zu solchen Treffen angereist, viele auch aus der Schweiz.

Im Winter sei es ruhiger gewesen, sagte der Sprecher. Inzwischen treffe sich die Szene aber wieder je nach Wetterlage. Um in den kommenden Monaten gerüstet zu sein, gelte jeweils freitags eine Geschwindigkeitsbegrenzung dort, wo sich die Autoschrauber oft versammelten.

"Wir fahren nach wie vor eine Null-Toleranz-Politik", sagte der Sprecher. "Wir möchten diese Art der Rowdys, die mit ihren Autos Rennen veranstalten, in der Stadt nicht haben."

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SDA-ATS