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Deutsche Taxiunternehmer wehren sich gegen das Verbot, am Zürcher Flughafen Fahrgäste aufzunehmen. Gegen einen Beschluss des Bezirksrats Bülach sind beim Zürcher Verwaltungsgericht mindestens 40 Beschwerden eingegangen.

Dies teilte die Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee (IHK) am Dienstag mit. Der Bülacher Bezirksrat hatte im Februar einen Rekurs der IG Airport Taxi Fahrer gegen einen Entscheid des Stadtrates Kloten gutgeheissen. Danach ist die gewerbsmässige Aufnahme von Fahrgästen durch ausländische Taxis am Flughafen Zürich widerrechtlich.

Sowohl die IHK Hochrhein-Bodensee, wie auch zahlreiche betroffene Taxiunternehmen hätten sich ans Verwaltungsgericht des Kantons Zürich gewandt, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag. Die grosse Zahl der Beschwerden zeige die Betroffenheit der Taxibetreiber. Das Geschäft mit Flughafenpassagieren sei für einzelne Unternehmen "existenziell".

Eine tragfähige Lösung sei allerdings vor Gericht nicht erreichbar, sondern müsse zwischen Berlin und Bern gefunden werden. Vorbild muss nach Ansicht der IHK "die seit über 50 Jahren geübte Praxis" sein.

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SDA-ATS