Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Audi hat angesichts des weltweiten Autobooms 2010 so viel Geld verdient wie nie zuvor und will 2011 nahtlos an das Rekordjahr anknüpfen. Allerdings warnte Vorstandschef Rupert Stadler vor den Risiken für die Weltwirtschaft.

"Unwägbarkeiten auf den Finanz- und Rohstoffmärkten haben das Potenzial, die Aufbruchstimmung jederzeit einzudämpfen", sagte Stadler am Dienstag bei der Bilanzvorlage in Ingolstadt seinem Redetext zufolge.

Die VW-Tochter profitierte im vergangenen Jahr deutlich von der Erholung der Märkte in Europa, aber auch von der ungebrochenen Nachfrage in China. Auch im für Audi eher schwierigen US-Markt legte der Oberklassehersteller deutlich zu.

Unter dem Strich verbuchte die VW-Tochter im vergangenen Jahr einen Gewinn von 2,63 Mrd. Euro - beinahe doppelt so viel wie im Krisenjahr 2009. Die Ingolstädter tragen damit eine stattliche Summe zum Rekordergebnis der Mutter von mehr als 7 Mrd. Euro bei.

Der Umsatz wuchs um knapp 19 Prozent auf 35,4 Mrd. Euro. Ein konkrete Prognose für 2011 machte Stadler zunächst nicht. Volkswagen legt am Donnerstag die Bilanz für 2010 vor.

Begehrte Audis

Audi hatte im vergangenen Jahr einen Absatzrekord eingefahren und weltweit 1,09 Millionen Autos verkauft, 15 Prozent mehr als 2009. In diesem Jahr wollen die Ingolstädter mit mehr als 1,2 Millionen verkauften Fahrzeugen eine neue Bestmarke setzen. Auf dem deutschen Heimatmarkt stagnierten die Verkäufe 2010 aber nahezu.

Einzig der Absatz der Luxusmarke Lamborghini ging im vergangenen Jahr um gut 14 Prozent auf 1302 verkaufte Sportwagen zurück - vornehmlich wegen des Produktionsstopps für den Murciélago, der erst in den kommenden Monaten ersetzt wird.

Freuen dürfen sich die Mitarbeiter, die der Konzern mit einem dicken Scheck für die vergangenen zwölf Monate belohnt. Im Schnitt zahlt Audi seinen 42'500 Mitarbeitern in Deutschland 6513 Euro. An den Standorten in Belgien und Ungarn gibt es ähnlich hohe Prämien. Insgesamt beschäftigt Audi weltweit rund 60'000 Menschen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS