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Der 56-jährige deutsche Jäger wollte Wildtiere vor der Ernte aus einem Feld treiben, als er erschossen wurde. (Symbolbild)

KEYSTONE/OLIVIER MAIRE

(sda-ats)

Ein deutscher Jäger ist an einem Feld im mitteldeutschen Thüringen erschossen worden. Die Polizei geht von einem Jagdunfall aus.

Mehrere Jäger seien am Mittwochabend bei Unterwellenborn im Einsatz gewesen, um Wildtiere vor der Ernte aus dem Feld zu treiben, sagte ein Sprecher der Polizei. Dabei sei plötzlich ein Schuss gefallen und einer der Jäger zusammengebrochen. Der 56-Jährige starb noch am Ort.

Warum geschossen wurde, und warum dieser Schuss den Mann traf, war zunächst unklar. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt, die Kriminalpolizei ermittelt.

Erst am vergangenen Wochenende war es ebenfalls in Thüringen, etwa eine Fahrtstunde entfernt, zu einem Unglück gekommen - offenbar auch im Zusammenhang mit einer sogenannten Erntejagd. In Grosssaara war ein sechs Jahre altes Mädchen in einer Kleingartenanlage von einem Schuss getroffen worden.

Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen sieben Verdächtige, bei denen es sich offenbar um Jäger handelt. Das Kind war an Hüfte und Arm verletzt worden und musste operiert werden.

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