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Wiesbaden - Der Schuldenberg der öffentlichen Haushalte in Deutschland wächst unaufhörlich. Auch im ersten Halbjahr 2010 haben Bund, Länder und Kommunen mehr Kredite aufgenommen als sie abbezahlt haben.
Die Gesamtsumme wuchs innerhalb der ersten sechs Monate um 29,6 Milliarden Euro oder 1,7 Prozent auf 1,721 Billionen Euro, berichtete das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden.
Die Verbindlichkeiten der Kommunen legten dabei mit 3,3 Prozent deutlich schneller zu als die von Bund und Ländern, die aber auf ungleich grösseren Schulden sitzen. Deutlich häufiger griffen die Gemeinden und ihre Verbände zu kurzfristigen Kassenkrediten, um Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Der Anteil dieser kurzfristigen Kredite erhöhte sich auf über ein Drittel.
Beim Bund gab es eine Zunahme um 1,5 Prozent auf 1,07 Billionen Euro. Die Schulden der Länder wuchsen um 1,9 Prozent auf 537 Milliarden Euro. Alle Schulden zusammen ergeben eine Pro-Kopfverschuldung von 21'025 Euro. Das entspricht dem Preis eines Mittelklasseautos.

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SDA-ATS