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Noch nie stand Deutschland im Final des Confederations Cup. Gegen Mexiko will das junge Team von Jogi Löw nun für die Premiere sorgen.

Wer folgt Chile in den Final des Confederations Cup? Mexiko oder Deutschland. Beide Mannschaften brennen auf die Reise nach St. Petersburg. "Wir sind gut gewappnet. Wir wollen natürlich in den Final einziehen und dann vielleicht etwas Besonderes schaffen", sagte der Gladbacher Lars Stindl.

Ein Sieg der Deutschen am Confed-Cup wäre in dieser Konstellation tatsächlich eine Besonderheit: Bundestrainer Joachim Löw hatte seine prominenten Fussball-Weltmeister daheim gelassen und ist mit einem jungen, frisch zusammengewürfelten Team - zwölf Turnierneulinge stehen im Kader des Weltmeisters - nach Russland gereist.

Zunächst muss das vom jungen Julian Draxler angeführte Perspektivteam aber gegen Mexiko bestehen. "Unsere Spieler sind hungrig und heiss", sagte Löw in Sotschi. Sein Bauchgefühl sage ihm: Es klappt mit dem Final. Dort würde Deutschland auf Chile treffen. Die Südamerikaner um Bayern-Star Arturo Vidal haben den Final nach einem Sieg über Portugal im Penaltyschiessen schon erreicht.

Aufsässige Mexikaner

Doch mit den Mexikanern steht den Deutschen zunächst ein unangenehmer Gegner im Halbfinale gegenüber. Beim Confederations Cup 2005 trafen die beiden Mannschaften im kleinen Final aufeinander. Damals gewann die DFB-Auswahl mit 4:3 nach Verlängerung. Löw, der vor zwölf Jahren noch als Assistent von Jürgen Klinsmann an der Seitenlinie stand, erinnert sich an ein Mexiko, dass "damals in Leipzig so etwas von aufsässig war". Das Auftreten der Nordamerikaner auf dem Platz habe sich seitdem nicht verändert. "Ihr Spielstil ist, den Ball zu jagen."

Mexikos Trumpf im Halbfinal soll Javier Hernandez heissen. Der Stürmer von Bundesligist Bayer Leverkusen kennt den deutschen Fussball gut. Seine heutigen Gegenspieler wissen um die Stärken des wirbligen Angreifers. "Das ist ein unglaublich schneller Spieler", sagte Niklas Süle. "Er ist schwer zu verteidigen. Wenn du eng an ihm dranstehst, kannst du ihn in Schach halten. Du darfst aber nicht zulassen, dass er sich dreht oder von einem löst." Nur zu gerne würde der mexikanische Rekordtorschütze (48 Tore in 94 Spielen) gegen Deutschland seinen Torrekord weiter ausbauen und die Nordamerikaner zum ersten Sieg über eine DFB-Auswahl führen.

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SDA-ATS