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Peking - Die beiden Exportnationen Deutschland und China wollen ihre Zusammenarbeit verbessern und neues Vertrauen aufbauen. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sagte am Freitag nach einem Treffen mit Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao in Peking: "Wir werden unsere Beziehungen auf eine völlig neue Grundlage stellen".
Wen sagte: "Wir sitzen im gleichen Boot." Merkel und Wen legten ein 28 Punkte-Communiqué vor, das eine engere Zusammenarbeit in der Politik - speziell auch beim Klimaschutz - sowie der Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft vorsieht.
Vieles davon bleibt im Bereich von Absichtserklärungen, doch wird der Wille zu einer besseren Kooperation demonstriert. Die Regierungschefs beider Länder wollen nun jährlich zu Konsultationen zusammenkommen. Am Vormittag traf Merkel auch Staatspräsident Hu Jintao.
Merkel forderte China auch auf, seinen Markt weiter für Produkte aus dem Ausland zu öffnen. Der Handel zwischen den beiden exportstärksten Ländern der Welt erreichte 2009 deutschen Angaben zufolge ein Volumen von knapp 92 Milliarden Euro. Allerdings lag der Wert der chinesischen Exporte nach Deutschland mit 55,4 Milliarden Euro deutlich über dem Wert der deutschen Exporte nach China 36,5 Milliarden Euro.
China noch keine Marktwirtschaft
Merkel erklärte, dass sie derzeit noch keine Möglichkeit sehe für die Europäische Union (EU), China als Marktwirtschaft anzuerkennen. Noch seien nicht alle Kriterin erfüllt. Merkel sprach auch das Thema Produkte-Piraterie bei den Chinesen an.
Wen betonte wiederum das Vertrauen Chinas in den Euro. Trotz der Eurokrise werde der europäische Markt auch künftig einer der wichtigsten Bereiche für chinesische Investitionen im Ausland sein. China sei ein "verantwortungsvoller" und langfristig planender Investor.
Der Wert der chinesischen Devisen erreichte nach Angaben der Zentralbank Ende Juni einen neuen Rekord von 2,45 Billionen Dollar. China hat weltweit den grössten Devisenbestand.

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SDA-ATS