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Bern - Die Schweizer Entwicklungshilfe setzt den Schwerpunkt im Jahr 2010 auf die Bekämpfung des Hungers. Die Zahl der hungernden Menschen stieg im Jahr 2009 auf über eine Milliarde an.
Aus den Schlagzeilen sei die Hungerkrise verschwunden, doch real dauere sie an, sagte Martin Dahinden, der Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) vor den Medien in Bern.
Die Wirtschaftskrise hat laut Dahinden in vielen Entwicklungsländern den Hunger verschärft. Zum einen sei die Nachfrage nach Exportgütern zurückgegangen, zum anderen seien die Überweisungen von Familienangehörigen im Ausland eingebrochen.
Hinzu kämen Preisspekulationen auf dem Weltmarkt, Agrotreibstoffe, die den Anbau von Lebensmitteln verdrängten, und der Klimawandel. Die DEZA befürchtet, dass sich in Afrika die Ernteerträge wegen ausbleibendem oder übermässigem Regen bis 2020 halbieren könnten.
Das Ziel der UNO, die Armut bis 2015 zu halbieren, sei in weite Ferne gerückt, hält die DEZA fest. Im September ziehen die Staaten an einer internationalen Konferenz in New York Zwischenbilanz und beraten über die weiteren Massnahmen. Als Co-Leiter amtiert Joseph Deiss, der designierte Präsident der UNO-Generalversammlung.
Die Schweiz will im Sommer in einem Bericht darlegen, was sie beigetragen hat. Es handle sich um wichtige Beiträge, sagte Dahinden. Die Schweiz stärke Kleinbauern durch die Einführung moderner Anbaumethoden, verbesserten Zugang zu Krediten und den Aufbau lokaler Märkte. Dank Schweizer Forschung erhielten Bauern zum Beispiel Zugang zu dürreresistentem Saatgut.
Die DEZA hat 2010 ein Budget von 1,57 Milliarden Franken. Mit dem Geld unterstützt sie auch Programme multilateraler Organisationen und leistet humanitäre Hilfe. Zu den Haupteinsatzgebieten gehört neu Haiti.

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SDA-ATS