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Die vorerst aufgeschobene WM-Teilnahme löste im Schweizer Team keine Erschütterung aus. Sie sind auch nach dem 0:2 in Portugal restlos überzeugt, die Playoffs im November zu überstehen.

Captain Stephan Lichtsteiner stellte nach der ersten Niederlage seit dem 1:2 gegen Belgien im Mai 2016 sogleich klar: "Selbstmitleid bringt jetzt gar nichts." Sie müssten das 0:2 in Portugal richtig einordnen und analysieren. Der Juventus-Verteidiger verlor zwar eine der wichtigeren Partien seiner Laufbahn, aber keinesfalls die Zuversicht, die Endrunde in Russland zu erreichen.

Kurz vor Mitternacht platzierte der Routinier eine deutliche Ansage: "Wir packen die Aufgabe im November." Im Team sei genug Substanz vorhanden, den Rückschlag am letzten Spieltag der Gruppenphase zu verkraften. Ein negatives Ergebnis im Stadion des Europameisters sei nie auszuschliessen, sonst hätten sie den Bezug zur Realität verloren.

Haris Seferovic hielt es wie der Turiner Teamleader: "Wir hatten heute nicht den besten Tag, nehmen aber trotzdem das Positive unseres bisherigen Wegs mit." Mit der nächsten Herausforderung im November mochte er sich in der Stunde der Enttäuschung nicht allzu sehr beschäftigen: "Wer kommt, der kommt." Als Gegner kommen Irland, Nordirland, Griechenland und Schweden infrage.

Der Stürmer von Benfica Lissabon fand im Land seines Arbeitgebers in der Offensive nahezu nicht statt: "Wir waren nicht richtig da und liessen selber zu viel zu." Dem Kontrahenten um Cristiano Ronaldo attestierte er, verdient gewonnen zu haben. Und dem eigenen Team empfahl er, weiter hart zu arbeiten. "Es muss weitergehen."

Die Schweizer schüttelten den ersten Frust ziemlich schnell ab. Granit Xhaka bedauerte zwar, "dass uns heute leider nicht das Spiel gelang, das wir zuletzt mehrfach zeigten", aber die ansprechende Vergangenheit dürfe man doch nicht vollends ausblenden. "Wir wissen nach wie vor, was wir können."

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SDA-ATS