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Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) bilden immer mehr Ingenieure und Naturwissenschaftler aus. Zudem wurde seit 2011 auch der Wissens- und Technologietransfer verstärkt. Doch mehr Investitionen seien nötig, damit die ETHs weiter als Motor der Wirtschaft funktionieren können.

Damit die schweizerische Bildungs- und Forschungslandschaft ihren Spitzenplatz halten könne, seien mehr Bundesmittel nötig, sagte ETH-Ratspräsident Fritz Schiesser am Freitag vor den Medien in Bern. Insbesondere die zwei ETHs Zürich und Lausanne und die vier angeschlossenen Forschungsinstitute (WSL, Empa, PSI, Eawag) seien wichtige Innovationsmotoren der Schweiz.

So hätten diese an 83 der 246 Projekte mitgewirkt, welche die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) gegen die Frankenstärke bewilligt hatte. Auch in der Energieforschung laufen verschiedenste Projekte, die Biomasse, Photovoltaik oder Geothermie als alternative Energien nach dem Atomausstieg erproben.

Die ETHs ziehen auch immer mehr Studierende an: Deren Zahl stieg 2011 in Zürich und Lausanne um 6,3 Prozent auf 25'629, besonders in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie (MINT-Fächer). Doch parallel dazu verschlechtert sich das Betreuungsverhältnis der Studierenden. "Um dies zu verhindern, sind Investitionen nötig", sagte Schiesser.

Darum begrüsst er die Bereitschaft der Ständeratskommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK), die Hochschulen für die Periode 2013 bis 2016 mit mehr Geldern zu versehen. Die WBK hat am Freitag vorgeschlagen, die Kredite für Bildung, Forschung und Innovation um 293 Millionen auf über 26 Milliarden Franken aufzustocken.

Spitzentechnologie für Spitzenindustrie

Derweil verstärkte die ETH 2011 weiter ihr Engagement im Wissens- und Technologietransfer. Dazu gehören geteilte Infrastrukturen wie das von ETH und IBM gemeinsam genutzte neue "Binnig and Rohrer Nanotechnology Center" in Rüschlikon, aber auch Lizenzverträge und Dienstleistungsangebote. 140 Spin-off-Firmen entsprangen den ETHs im letzten Jahr.

Die physikalische Nähe in einem "offenen Campus" seien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Forschung und Industrie entscheidend, sagte Adrienne Corbout Fumagalli, Vizepräsidentin für Innovation und Valorisation an der ETH Lausanne. "Topleute kommen nur dorthin, wo sie auf viele andere Topleute treffen", bestätigte auch Schiesser.

SDA-ATS