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Die Curler des CC Genf um Skip Peter De Cruz, die EM-Dritten dieser Saison, werden der Favoritenrolle an den Schweizer Meisterschaften in Flims gerecht. Sie siegen im Final gegen Dübendorf 8:6.

Zur Belohnung für ihren zweiten Schweizer Meistertitel nach 2014 werden Valentin Tanner, Peter De Cruz, Claudio Pätz und Benoît Schwarz von Swiss Curling für die Männer-WM selektioniert, die Anfang April im Curling-Mekka Edmonton in Kanada stattfinden wird.

Die Genfer, die an ihrer ersten WM-Teilnahme 2014 Bronze gewonnen hatten, waren an den Schweizer Meisterschaften das mit Abstand beste Team. Sie gewannen in der Vorrunde acht von zehn Spielen, danach auch das Playoffspiel gegen Dübendorf und schliesslich den Final nochmals gegen Dübendorf. Sie bilanzieren demnach 10:2 Siege, was selbst in der nationalen Konkurrenz eine hervorragende Ausbeute ist.

Im Final mussten sich die Genfer von den auf internationalem Niveau wenig erfahrenen Dübendorfern bis ins 10. End fordern lassen. Das Team von Felix Attinger, dem Sohn des ehemaligen Skips Peter Attinger aus der legendären Attinger-Dynastie der Siebziger- und Achtzigerjahre, holte zweimal einen Zwei-Punkte-Rückstand auf und ging im 9. End gar erstmals - mit 6:5 - in Führung. Den Genfern glückte aber im entscheidenden End der Konter mit einem Dreierhaus zum 8:6.

An der Weltmeisterschaft in Edmonton werden die vom früheren WM-Zweiten Claudio Pescia gecoachten Genfer für die Schweiz eine heikle Mission zu erfüllen haben. Es geht um die direkte Qualifikation des Schweizer Männercurlings für die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang. Da das Adelbodner Team um den damaligen Skip Sven Michel an der WM 2016 in Basel nur den 9. Platz belegt hat, müssen sich die Genfer in Edmonton mit grosser Wahrscheinlichkeit unter den ersten vier oder fünf klassieren, um für die Schweizer den Olympia-Quotenplatz auf dem ordentlichen Weg herauszuholen. Andernfalls bliebe nur das Hoffnungslauf-Turnier zwei Monate vor Olympia. Dort werden unter den noch nicht qualifizierten WM-Teilnehmern von 2016 und 2017 die letzten zwei Startplätze für Pyeonchang vergeben.

SDA-ATS

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