Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die SBB will auch im Schienengüterverkehr mit modernen Instrumenten die Effizienz steigern. (Symbolbild)

Keystone/ALESSANDRO DELLA BELLA

(sda-ats)

Effizientere Transporte und ein präventiver Unterhalt: Nach einer Testphase will die SBB weitere 2000 Güterwagen für das digitale Zeitalter umrüsten. Ausgestattet mit Sensoren liefern sie Informationen über Position sowie Zustand der Ladung und Wagen in Echtzeit.

Dank des neu entwickelten Systems können Transportkunden jederzeit erfahren, in welchem Zustand ihre Ware ist, wo sie sich gerade befindet und ob sie pünktlich ankommt, wie die SBB am Dienstag mitteilte.

Mit den neuartigen Güterwagen soll auch die Unterhaltsplanung verbessert werden. Dank der laufenden Überwachung des Wagenzustands seien die Mitarbeiter über den Verschleiss von Komponenten frühzeitig informiert und können anstehende Reparaturen bedarfsgerecht planen. Das reduziere Ausfallzeiten, schone Ressourcen und spare Kosten.

Seit Oktober 2015 sind 150 umgerüstete Kühlwagen von SBB Cargo im Testeinsatz. Sie haben seither 10 Millionen Kilometer zurückgelegt. Die gewonnenen Erkenntnisse würden nun in die Serienlösung einfliessen, heisst es. Entwickelt und getestet wurde das System zusammen mit Bosch Engineering. Die beiden Unternehmen haben 2015 eine Kooperation für ein Asset Intelligence-System für die Güterwagen von SBB Cargo vereinbart.

Modernes Rangieren

Ein weiteres gemeinsames Projekt von SBB Cargo und Bosch Engineering ist ein Kollisionswarnsystem bei Rangiermanövern. Mithilfe einer Funkfernsteuerung werde künftig nur noch ein einzelner Mitarbeiter für den Rangiervorgang benötigt, heisst es. Bisher waren jeweils zwei bis drei Rangiermitarbeiter in den Vorgang involviert.

Zur Unterstützung des Rangiervorgangs befinden sich an der Rangierlok Video- und Radarsensoren. Dadurch würde das System Fahrzeuge, Personen oder andere Hindernisse erkennen und den Mitarbeiter warnen. Derzeit seien drei Loks mit Prototypen ausgestattet, die im Alltag Erfahrungen sammeln.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS