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Die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) fordert in einem Schreiben Bundesrat Didier Burkhalter auf, Massnahmen zu ergreifen, um den Ärztetarif Tarmed umgehend zu revidieren. Der Tarmed sei veraltet.

Der Tarmed basiere auf betriebswirtschaftlichen Berechnungen und Annahmen über Infrastruktur und Medizinaltechnik, die zwanzig Jahre alt seien und nie angepasst worden seien. Das führe dazu, dass einzelne Positionen - beispielsweise in Bereich der bildgebenden Diagnostik - zu hoch, andere Leistungen aber zu tief bewertet seien.

So sei es nicht gelungen, mit dem Tarmed die Grundversorger, und damit auch die Hausärzte, im Vergleich zu spezialisierteren Fachrichtungen besser zu stellen. Damit würden falsche Anreize gesetzt, hält die Gesundheitsdirektorenkonferenz gemäss einem Communiqué vom Freitag im Brief an den Gesundheitsminister fest.

Verfahrene Situation

Leistungen mit Versorgungsengpässen würden zu tief entschädigt, wohingegen Bereiche, die schon genügend versorgt seien, zu hoch vergütet würden. Seit Jahren blockierten sich Leistungserbringer und Versicherer und schöben sich den Schwarzen Peter für die verfahrene Situation gegenseitig zu.

Die GDK wünscht sich vom Bundesrat, dass er seinen gesetzlichen Spielraum nutzt und Vorgaben für eine aktualisierte und betriebswirtschaftlich gerechnete Tarifstruktur macht. Zudem solle der Bundesrat die Möglichkeit erhalten, eine sachgerechte Tarifstruktur festzulegen, falls sich die Tarifpartner nicht auf eine Revision einigen können.

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SDA-ATS