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Die Post ging auch am zweiten Basler Fasnachts-Cortège ab

Die Jocker Waggis waren als Roger Federer am Cortège unterwegs.

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

(sda-ats)

Bei einem Mix aus Wolken und Sonne hat Basel den Mittwochs-Cortège der Fasnacht begangen. Das Fasnacht-Comité zieht eine positive erste Bilanz.

"Lieber kalt als nass", sagte Christoph Bürgin, Obmann des Fasnacht-Comités während des Cortèges mit Blick auf die trockene Witterung und die tiefen Temperaturen. Die Kälte sei für die Fasnächtler kein Problem - man kehre einfach öfter ein.

470 Einheiten - Cliquen, Wagen, Guggenmusiken, Chaisen (Pferdekutschen) und andere - hatten sich für den diesjährigen Cortège, dem Umzug durch die Innenstadt, angemeldet. "D Boscht goot ab" lautete das vom Comité herausgegebene Fasnachtsmotto.

Zu den Topthemen, die in diesem Jahr von den Cliquen ausgespielt wurden, gehörten das düstere Weltgeschehen oder die Digitalisierung. Die zahlreichen politischen Sujets seien im Vorfeld erwartet worden, sagte Bürgin. Speziell aufgefallen seien ihm in diesem Jahr die vielen toll gebauten Wagen.

Lokale Themen waren etwa die "millionenschwere" Tramverlängerung nach Saint-Louis, ärgerliche Ampel-Rotphasen und die Aufnahme der Basler Fasnacht auf die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes. Eine Neuheit gab es zudem mit der Fasnachtslaterne und dem Zettel der Revoluzer - beides war digital gestaltet.

Medizinische Checks bei Pferden

Zum ersten Mal musste man in diesem Jahr für den Einsatz von Pferden an der Fasnacht einen Ausbildungsnachweis und eine Fahrlizenz vorlegen. Während des Cortèges gab es zudem spezielle Pausenzonen für Pferde.

Eine Tierärztin hat ausserdem stichprobenartig medizinische Checks durchgeführt. Nach ersten Erkenntnissen seien alle kontrollierten Pferde in einem guten Zustand gewesen, sagt Bürgin. Diese erste Einschätzung sei für das Comité sehr beruhigend.

Nach dem Mittwochs-Cortège stand den Fasnächtlern eine letzte Nacht bevor, um nochmals zu Trommel- und Piccoloklängen oder dem "Schränzen" der Guggenmusiken durch die Gassen zu ziehen. In Cliquen-Kellern und Restaurants waren nochmals die Schnitzelbänkler unterwegs.

Mit dem "Ändstraich" am Donnerstagmorgen um vier Uhr ist definitiv Schluss mit der Fasnacht 2018. Für aktive und passive Fasnächtler heisst es dann, zu warten bis zum 11. März 2019, wenn am nächsten Fasnachtstermin in Basel erneut "d Boscht ab goot".

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