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Die Regierung verlangt vom Spital Wallis Verbesserungen

Die Walliser Regierung fordert das Spital Wallis auf, gewisse Verbesserungen vorzunehmen - etwa soll ein einheitliches Qualitätsmanagement eingeführt werden. Damit reagiert die Regierung auf einen vor zehn Tagen publizierten Bericht von Experten der "Fédération Hospitalière de France".

Der Expertenbericht sei eine Chance für das Spital Wallis, sagte am Montag der Walliser Gesundheitsdirektor Maurice Tornay an einer Medienkonferenz. Grundsätzlich hatten die Experten aus Frankreich dem Spital Wallis gute Noten erteilt - auch bei der Versorgungsqualität, die in die Kritik geraten war.

Beschwerdemöglichkeit für Patienten

Doch die Experten orteten auch gewisse Schwachpunkte, die es laut Tornay nun zu beseitigen gilt. So verlangt der Gesundheitsdirektor vom Spital, dass die Patienten eine einfache Beschwerdemöglichkeit haben sollten. Alle drei Jahre sollten die Beschwerden dann ausgewertet und das Resultat publiziert werden.

Ausserdem soll das Spital Wallis an all seinen Standorten ein einheitliches Qualitätsmanagement einführen. Das Spital Wallis vereint zurzeit insgesamt elf Spitalstandorte.

Das Gesundheitsdepartement will zudem im Rahmen der nächsten Spitalplanung 2015 zwei von den Experten vorgeschlagenen Varianten zur Konzentration der Leistungen prüfen. Dabei geht es vor allem um die Akutpflege. Der Status quo sei jedenfalls keine Option, sagte Tornay weiter.

Das Spital Wallis nimmt den Expertenbericht über die Qualität mit grosser Befriedigung zur Kenntnis, wie es in einem am Montag verschickten Communiqué schreibt. Das Spital hofft nun, dass mit dem Audit das Vertrauen der Bevölkerung in das Spital wieder hergestellt werden kann.

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