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Die Norweger schlagen in Lake Louise ein weiteres Mal zu. Kjetil Jansrud siegt vor den Österreichern Max Franz und Hannes Reichelt, derweil die Schweizer eine Niederlage einfahren.

Zum sechsten Mal in Folge gewann ein Norweger den Weltcup-Super-G in den kanadischen Rocky Mountains. Diesmal war die Reihe wieder an Jansrud, dem Olympiasieger in dieser Disziplin. Jansrud errang seinen 20. Weltcupsieg, den 10. im Super-G.

Die Schweizer konnten nicht annähernd an die Ergebnisse des Vortages anknüpfen. Beat Feuz, der Abfahrtssieger vom Samstag, war als Zwölfter der beste Fahrer seiner Mannschaft. Schon vor dem Rennen hatte Feuz die Erwartungen zu dämpfen versucht. Super-G ist eben nicht Abfahrt. Dennoch hatte man sich nach dem grandiosen Erfolg vom Samstag etwas mehr erhofft. Aber Feuz lag schon nach gut 30 Rennsekunden über eine Sekunde zurück. Am Ende waren es 1,35 Sekunden, die ihn vom Sieger trennten.

Der Bündner Mauro Caviezel, der den letzten Winter beim Finale in Aspen mit einem 3. Rang im Super-G abgeschlossen hatte, vergab seine Chance mit einem schweren Fehler. Ein ansprechendes Ergebnis gelang dafür Thomas Tumler. Der Samnauner, der die vergangene Saison wegen Rückenbeschwerden vorzeitig abgebrochen hatte, landete unmittelbar hinter Feuz auf Platz 13. Besser war er erst zweimal. Eine ähnliche Niederlage im Super-G gab es zuletzt vor knapp einem Jahr in Val Gardena. Damals war Feuz als 14. der beste Schweizer.

Es waren aber auch schwierige Verhältnisse, welche die Fahrer antrafen. Wind, Schneefall und eine ramponierte Piste erschwerten die Aufgabe. Am besten löste dies Kjetil Jansrud, der in der Abfahrt vom Samstag Fünfter geworden war. Ganz so gut wie im November vor drei Jahren schnitt er somit nicht ab. Damals gewann er zum Speed-Auftakt in Lake Louise sowohl die Abfahrt als auch den Super-G.

Aksel Lund Svindal hat den Super-G von Lake Louise schon sechsmal für sich entschieden. Nach seinem 3. Platz in der Abfahrt war der Norweger deshalb bereits wieder als Favorit gehandelt worden. Diesmal reichte es ihm aber nur zu Platz 5. Da aber Jansrud für ihn in die Bresche sprang, bleibt es dabei: Seit dem Sieg von Tobias Grünenfelder im Jahr 2010 siegten immer nur die Norweger.

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SDA-ATS