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Die unwürdigen Karriereende einiger Schweizer Spieler

In den letzten Jahren sind die Karrieren zahlreicher Schweizer Eishockey-Persönlichkeiten zu Ende gegangen. Wie Mark Streit gelingt vielen von ihnen der Absprung nicht wie gewünscht.

Zusammen mit Martin Gerber, Mathias Seger, Reto von Arx und Martin Plüss prägte Streit den Aufstieg des Schweizer Eishockeys vom biederen Mittelmass in die erweiterte Weltspitze. Unter Trainer Ralph Krueger spielte sich das Nationalteam, angeführt vom genannten Quintett, in die Schlagzeilen. Der Höhepunkt: der 2:0-Sieg an den Olympischen Spielen 2006 in Turin, bei dem einzig der 2002 in Ungnade gefallene Reto von Arx fehlte.

Gerber, Seger, von Arx, Plüss und Streit haben eines gemeinsam: Sie alle beend(et)en ihre Karrieren für ihre Verhältnisse unwürdig. Der bald 40-jährige Streit wurde von den Montreal Canadiens nach nur zwei Partien in der neuen Saison "entsorgt". Von Arx verliess "seinen" HC Davos 2015 im Unfrieden.

Die NLA-Verträge von Gerber (in Kloten) und Plüss (in Bern) endeten im letzten Frühling. Gerne hätten sie ihre Karrieren fortgesetzt, doch sie fanden keinen Klub mehr. Im offiziellen Ruhestand befinden sie sich aber (noch) nicht, seine wohl unvermeidlichen Rücktritte zögert das Duo hinaus.

Einzig Seger, der nur sechs Tage jünger ist als Mark Streit, ist noch aktiv. Die ZSC Lions setzten ihn aber Ende letzte Saison als Captain ab, statt einer Hauptrolle nimmt der Verteidiger in seiner letzten NLA-Saison nur noch eine Nebenrolle ein. Wenn überhaupt. Derzeit ist Seger nach einem Handbruch verletzt.

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