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Wo immer er auftaucht, herrscht Aufregung. Er zieht das Interesse auf sich, seine Anhänger kreischen. Xherdan Shaqiri bewegt die Fussball-Schweiz und erklärt sein längeres Timeout in England.

Für Vladimir Petkovic steht ausser Frage: Ein gesunder Shaqiri gehört eigentlich immer zur Startformation. Er müsse zwar Gas geben, aber wenn er ihn überzeuge, "dann spielt er". Vom unzureichenden Klub-Bulletin macht der Selektionär eine Nominierung Shaqiris nicht abhängig. In seinem speziellen Fall vertraue er der eigenen Intuition. Nach einem ersten Belastungstest im Training legt sich Petkovic fest: "Er ist in guter Verfassung und strahlt Positives aus."

Dass der einst grösste Schweizer Hoffnungsträger bei Stoke immer wieder mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen hat und in dieser Saison bereits 15 Premier-League-Partien verpasste, beschäftigt Petkovic. Der Verband müsse versuchen, die Situation in Absprache mit dem Verein und dem Clan des Spielers "besser zu lösen". Es geht um die Sorgfalt während der Reha-Phase, "um das Risiko weiterer Rückfälle zu minimieren", so Petkovic.

Was sich exakt hinter den schon bald chronischen Wadenproblemen verbirgt, ist schwierig abzuschätzen. Der Nationalcoach äussert sich in diesem Zusammenhang zurückhaltend zur Causa und versucht, mit einem Bonmot eine allfällige Polemik frühzeitig zu entschärfen: "Ich überprüfe nicht, ob er um 12 Uhr abends Stretching macht, oder ob er Popcorn oder Hackfleisch isst." Er weiss, bei einem Social-Media-Star mit über zwei Millionen Followern hat jede unbedachte Äusserung eine mittlere Sturmwarnung zur Folge.

Der Hauptbetroffene hat lange geschwiegen. Im Stade Juan Antonio Samaranch nahm er am dritten Vorbereitungstag der Schweizer Equipe zu den Mutmassungen um seinen Fitnesszustand erstmals öffentlich Stellung. Es sei für jeden Spieler enttäuschend, verletzt zu sein. "Aber damit muss man umgehen können." Bemühend sei gewesen, dass man die Ursache der Schmerzen im Unterschenkel nicht genau habe lokalisieren können: "Wir fanden beim MRI nichts." Seine eigene Diagnose lautet deshalb so: "Meine Wade war blockiert."

Wenig Gefallen fand er an den Spekulationen über seinen Lebenswandel: "Was geschrieben wurde, stimmt überhaupt nicht." Shaqiri kann mit den unterschwelligen Vorwürfen, er ernähre sich womöglich falsch, nichts anfangen. Bei einem Knorpelschaden komme doch keinem in den Sinn, die Diskussion in den kulinarischen Bereich zu verlegen.

Niemand müsse sich darum kümmern, was er privat mache. "Ich weiss genau, dass ich sehr professionell bin." Er unternehme alles, "um einen weiteren Schritt zu machen". Der Markenbotschafter einer süssen US-Brause betonte, er habe seine Konsumgewohnheiten im Übrigen "schon vor zwei, drei Jahren" angepasst. "Ich schaue darauf, was ich esse."

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SDA-ATS