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Einer von drei Internetnutzern ist heute jünger als 18 Jahre. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP/ELAINE THOMPSON

(sda-ats)

Die Digitalisierung bedeutet für Kinder weltweit Chancen, aber auch Gefahren. Mit dem Internet drohten sich soziale und ökonomische Ungleichheiten weiter zu verschärfen, heisst es im am Montag veröffentlichten Unicef-Jahresbericht "Kinder in einer digitalen Welt".

Der Bericht macht eine digitale Kluft aus. Einer von drei Internetnutzern sei heute jünger als 18 Jahre. Zugleich hätten aber 29 Prozent der jungen Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren - vor allem in Afrika und arabischen Staaten - keinen Internetzugang.

Das Netz erleichtere zudem sexuellen Missbrauch von Knaben und Mädchen und habe neue Wege des Kinderhandels eröffnet, warnte das Uno-Kinderhilfswerk. Es existierten neue Formen wie die kommerzielle Verbreitung von Missbrauchsbildern oder Live-Streamings von sexuellem Missbrauch.

Der Bericht macht sechs Empfehlungen. Alle Kinder bräuchten demnach einen zahlbaren Zugang zu Online-Angeboten. Gleichzeitig müssten Junge vor den Gefahren und deren Identität online geschützt werden.

Es brauche ausserdem Schulung im Umgang mit dem Internet. Die Länder müssten die Kinder ins Zentrum der Digital-Politik stellen. Zudem soll der private Sektor seinen Einfluss geltend machen für ethische Standards und Geschäftspraktiken, die Kindern online Schutz böten und einen Nutzen brächten.

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SDA-ATS