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Grigor Dimitrov sichert sich in Cincinnati seine erste Masters-1000-Krone. Der Bulgare gewinnt den Final gegen Nadal-Bezwinger Nick Kyrgios 6:3, 7:5.

Die Bäume wachsen für Nick Kyrgios (noch) nicht in den Himmel. Der 22-jährige Australier hatte im Duell zweier Finaldebütanten auf diesem Niveau einzig beim Aufschlag (15 Asse) Vorteile. Dimitrov war taktisch variabler, beweglicher und deshalb vor allem in den längeren Grundlinienduellen klar erfolgreicher. Vor allem die tiefen Slicebälle behagten Kyrgios überhaupt nicht.

Zudem verwertete der Bulgare im ersten Satz gleich seine erste Breakchance zum 4:2. Kyrgios, der im Viertelfinal die neue Nummer 1 Rafael Nadal in die Schranken gewiesen hatte, konnte hingegen seine beiden Möglichkeiten nicht nützen. Im zweiten Satz wehrte der Australier zwar zwei Breakbälle zum 3:4 mit guten Aufschlägen ab, das entscheidende Break zum 5:6 schenkte er Dimitrov aber mit drei Doppelfehlern.

Mit 26 Jahren scheint der einst als "Baby-Federer" bezeichnete Osteuropäer dem Durchbruch so nahe wie noch nie. Er feierte seinen siebten und mit Abstand wichtigsten Titel, den dritten in diesem Jahr. Er nützte die Absenz von Roger Federer, Andy Murray, Stan Wawrinka und Novak Djokovic eindrücklich und gab im gesamten Turnier keinen Satz ab. Zunächst verbessert sich der Australian-Open-Halbfinalist wieder in die Top Ten und gehört am US Open, das in einer Woche beginnt, zu den Geheimfavoriten.

Diesen Status hat sich in den letzten zwei Wochen auch Kyrgios verdient. Nachdem er Anfang Sommer unter Hüftproblemen litt und bei drei Turnieren in Folge - darunter Wimbledon - aufgeben musste, zeigte er sich Montreal und vor allem Cincinnati in guter Form. Er kehrt im Ranking am Montag in die Top 20 zurück.

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SDA-ATS