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Marina Gilardoni startet heute Freitag zu ihren zweiten Olympischen Spielen. Nach zwei schwierigen Wintern scheint ein Diplomrang möglich.

Maya Pedersen-Bieri war 2006 in Turin die bisher einzige nicht-englischsprachige Skeleton-Olympiasiegerin. In die Fussstapfen der Bernerin wird Marina Gilardoni nicht treten können, dafür waren die Verletzungsprobleme der letzten zwei Jahre zu gross. Vor allem die Bandscheibe machte der 30-jährigen St. Gallerin zu schaffen. Dennoch schaffte sie die Olympia-Qualifikation knapp, auch dank Aufwärtstendenz mit zwei Top-Ten-Plätzen in den letzten Weltcuprennen.

Die Bahn im Alpensia Sliding Centre liegt der ehemaligen Bobanschieberin nicht besonders. Vor allem der untere Teil ist eher eine Gleiterstrecke, was Gilardoni nicht behagt. Dennoch zeigte sie im Training solide Läufe. Meist klassierte sie sich im Bereich der Ränge 7 bis 10. Ein Top-Ten-Platz oder sogar ein Diplom müsste also möglich sein. Vor vier Jahren in Sotschi enttäuschte Gilardoni mit Platz 18 unter 20 Startenden.

Mit Lizzy Yarnold scheint die Olympiasiegerin von 2014 rechtzeitig auf die Spiele wieder in Form zu kommen. Die 29-Jährige aus der südenglischen Grafschaft Kent nahm 2015/2016 nach einem Burnout eine Auszeit und schaffte in der abgelaufenen Weltcupsaison nur einen Podestplatz. In den Trainings zeigte sie jedoch durchwegs überzeugende Fahrten.

Die Topfavoritin kommt aber aus Deutschland. Die erst 23-jährige Jacqueline Lölling gewann die letzten beiden Jahre den Gesamt-Weltcup, wurde 2017 Weltmeisterin und triumphierte vor elf Monaten auch an der Olympia-Hauptprobe in Pyeongchang.

Mit der Nigerianerin Simidele Adeagbo ist im Eiskanal erstmals eine Skeletonfahrerin aus Afrika dabei. Die 36-Jährige verblüffte mit zwei Podestplätzen im Nordamerika-Cup.

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SDA-ATS