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Bern - Direktor Juri Steiner verlässt das Zentrum Paul Klee (ZPK) auf eigenen Wunsch per Ende März 2011, wie das ZPK am Dienstag mitteilte. Steiner habe sich für die berufliche Selbständigkeit entschieden.
Juri Steiner wurde 2006 zum Direktor des ZPK gewählt. "Mit Geschick, Kreativität und kooperativem Führungsstil" habe er die internationale Ausstrahlung sowie die breite öffentliche Akzeptanz des Zentrums geprägt, so das ZPK.
Unter Steiners Leitung konnte das ZPK "trotz schwieriger Rahmenbedingungen ökonomisch gefestigt" werden. Der Stiftungsrat nehme Juri Steiners Entscheid mit Bedauern zur Kenntnis.
Das ZPK sei tatsächlich nicht auf Rosen gebettet, sagte Steiner der Nachrichtenagentur SDA. Trotz empfindlicher Unterfinanzierung hätten sich der Kanton und die Stadt Bern für die Jahre 2012 bis 2015 zu keiner Subventionserhöhung durchringen können.
Das heisse aber nicht, dass das ZPK ein schlechtes Image habe. Im Gegenteil, so Steiner. Man habe grosse Arbeit geleistet in den letzten vier Jahren, "aus dem Minimum ein Maximum" herausgeholt. Das werde mit grosser Genugtuung zur Kenntnis genommen.
Er spüre einen starken Rückenwind. Die Ausgangslage für eine gesicherte Zukunft des ZPK sei gut, somit auch der Zeitpunkt für einen Wechsel an dessen Spitze. Er habe sich deshalb entschieden, sich beruflich neu zu orientieren, sagte der 41-jährige Kunsthistoriker.
Vor der Ausschreibung der Stelle will der Stiftungsrat die Gelegenheit nutzen, strukturelle und organisatorische Aspekte zu prüfen sowie die bereits angelaufene Diskussion über die Positionierung des ZPK in der Berner Kulturlandschaft zu vertiefen.

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SDA-ATS