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Die Schweiz strebt am Sonntag in Lettland den achten Sieg in Folge in der WM-Qualifikation an. Es deutet einiges darauf hin, dass Johan Djourou, Valon Behrami und Blerim Dzemaili wieder dabei sind.

Im Eishockey hat Lettland der Schweiz schon häufig Schmerzen beigefügt. So unterlagen die Schweizer den Balten an der Heim-WM 2009 auf dem Weg zum frühen Ausscheiden im Penaltyschiessen. Oder sie scheiterten an den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi in den Achtelfinals an den Letten. Oder sie verloren ein Jahr später an der WM in der Vorrunde.

Im Fussball dagegen sieht die Bilanz aus Schweizer Sicht positiv aus. Drei von vier Duellen gewann die SFV-Auswahl, zuletzt im März dank einem späten Treffer von Josip Drmic in Genf mit 1:0. Auf dem Strategiepapier der Schweizer ist auch am Sonntag (20.45 Uhr) in Riga gegen den Tabellenletzten der Gruppe B in der WM-Qualifikation kein Ausrutscher vorgesehen. "Wir sind besser, und wenn wir unsere Chancen nützen, gibt es keine Probleme, die drei Punkte zu holen", sagte Verteidiger Ricardo Rodriguez.

Die Warnung von Petkovic

Nationalcoach Vladimir Petkovic war einen Tag vor dem Spiel im kleinen Skonto-Stadion (9000 Plätze) eine Spur vorsichtiger. "Wenn wir auf dem Papier besser sind, müssen wir das zuerst auf dem Platz zeigen und bestätigen." Dennoch zeigte sich Petkovic von der offenbar verbesserten Organisation der Letten unter dem neuen Trainer Aleksanders Starkovs, die am Donnerstag in Budapest gegen Ungarn nur Tore nach Standards zuliess, nicht sonderlich beeindruckt. "Wenn Lettland mit einer Fünferabwehr auftritt, ändert dies für uns nichts. Wir haben unseren eigenen Stil, und diesen müssen wir gegen jeden Gegner durchsetzen."

Neben Petkovic sitzt in diesem Moment Johan Djourou auf dem Podium. Der Genfer war gegen Andorra nur Ersatz - erstmals unter Petkovic in einem Pflichtspiel. Nach einem halben Jahr ohne Spielpraxis beim Hamburger SV und dem Wechsel zum in der Schweiz unbekannten türkischen Verein Antalyaspor muss Djourou seinen Platz im Team in den Augen der Öffentlichkeit wohl mehr erkämpfen als intern. "Eine Enttäuschung war es für mich nicht, gegen Andorra nicht gespielt zu haben. Wir haben ein breites Kader und müssen auch an die Zukunft denken. Ich gehöre zu den Routiniers, welche die Jungen mitnehmen müssen."

Dass Djourou gegen Lettland wieder dabei sein wird, bestätigte Petkovic nicht. Aber er sagte über seinen langjährigen Abwehrpatron, der auf einen Fundus von 69 Länderspielen zurückgreifen kann: "Johan ist ein absoluter Leader im Team." Eine klare Ansage des Trainers, der über Valon Behrami und Blerim Dzemaili dasselbe sagen würde. Anders als in St. Gallen dürfte Petkovic im Auswärtsspiel in Lettland diese drei Routiniers von Beginn weg einsetzen. Auf die Erfahrung von insgesamt 201 Länderspielen verzichtet Petkovic im Auswärtsspiel kaum aus freien Stücken.

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SDA-ATS