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Schuhe, Socken, ein Anzug und ein Badvorleger: Die Lübecker Staatsanwaltschaft hat erste Schritte unternommen, um mit neuer DNA-Technik den Tod des früheren schleswig-holsteinischen Regierungschefs Uwe Barschel zu untersuchen.

Derzeit würden alte Beweisstücke zusammengesucht, die das Landeskriminalamt in Kiel auf mögliche DNA-Spuren überprüfen solle, sagte Oberstaatsanwalt Günter Möller.

Barschel war am 11. Oktober 1987 nach einem grossen Skandal und seinem Rücktritt tot in einer Badewanne eines Hotels in Genf entdeckt worden. Zwar gehen viele Fachleute von einem Selbstmord aus, aber die Todesumstände wurden nie zweifelsfrei geklärt.

Möller zeigte sich skeptisch, dass die erneute Untersuchung von Barschels Kleidung und anderen Beweisstücken aus dem Genfer Hotel zu neuen Erkenntnissen und einer Wiederaufnahme der Ermittlungen führt. Die Kleidung sei bereits durch mehrere Hände gegangen. "Ob man daran überhaupt noch fremde DNA-Spuren feststellen und sie dann auslesen kann, ist fraglich", sagte er.

Selbst wenn, dann hätten die Ermittler zwar die DNA von irgendeinem fremden Menschen. "Die Frage ist aber, wohin das führt." Mit dem Ergebnis sei nicht vor Ablauf einiger Wochen zu rechnen. Die Lübecker Anklagebehörde hatte die Mordermittlungen 1998 wegen fehlender Erfolgsaussichten ohne klares Ergebnis zur Todesursache eingestellt.

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SDA-ATS