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Der österreichische Judo-Doppel-Olympiasieger Peter Seisenbacher, dem mehrfacher sexueller Missbrauch Minderjähriger vorgeworfen wird, ist in Kiew verhaftet worden.

Der 57-Jährige wurde Dienstagmittag von der ukrainischen Polizei in seiner Wohnung in Kiew gestellt. Dem waren monatelange Ermittlungen der Zielfahnder des Bundeskriminalamtes vorangegangen.

Seisenbacher war am 19. Dezember unentschuldigt nicht zu seiner Verhandlung im Wiener Landesgericht erschienen. Dass nach einem der erfolgreichsten Sommer-Sportler Österreichs - Seisenbacher hatte 1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles Gold geholt und seinen Goldgewinn 1988 in Seoul in der Kategorie bis 86 kg wiederholt - danach weltweit gefahndet wurde, bezeichnete sein Rechtsvertreter Ende letzten Jahres als "unfassbar".

Seisenbacher hatte zuletzt die Judo-Nationalmannschaft der Männer von Aserbaidschan trainiert. Er soll nach dem Ende seiner aktiven Karriere als Trainer in seinem Wiener Judo-Verein zwei im Tatzeitraum minderjährige Mädchen im Alter von unter 14 Jahren missbraucht haben. Eine weitere Jugendliche wehrte ihn laut Anklage ab, als er zudringlich wurde.

Seisenbacher hat sich zu den Anschuldigungen bisher nicht öffentlich geäussert hat. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

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SDA-ATS