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Nach dem Fund von hochexplosivem Sprengstoff und anderen Kriegswaffen ist am Samstag in Rheinland-Pfalz ein ganzes Dorf evakuiert worden. Die rund 500 Einwohner von Becherbach verliessen ihre Häuser und mussten auch die Nacht zum Sonntag ausserhalb verbringen.

Am Abend wurde zwar der erste Teil des von einem Waffennarr in seiner Scheune gehorteten Sprengstoffs vom Kampfmittelräumdienst kontrolliert zur Explosion gebracht. Die Sprengung wurde aus Sicherheitsgründen in drei Teile aufgeteilt und sollte am Sonntag fortgesetzt werden.

Dass es sich dabei um Nitroglycerin handeln soll, wie es zunächst hiess, wollte die Polizei nicht bestätigen. Fest stand den Angaben zufolge jedoch, dass die Ermittler 50 bis 60 Kilogramm Sprengstoff in einer Kiste verpackt fanden. Besitzer ist ein 62 Jahre alter Mann.

Einige Tage zuvor hatten Landeskriminalamt, Bereitschaftspolizei und Kriminalbeamte aus Kaiserslautern im nahe gelegenen Ort Hundsbach bereits grössere Mengen Waffen, darunter Maschinengewehre, Munition und Sprengmittel, sichergestellt.

Nach dem Fund des zweiten Waffenarsenals waren bereits am Freitagabend acht Häuser in der näheren Umgebung geräumt und 30 Personen in Sicherheit gebracht worden.

Der Besitzer die Waffen erlitt bei der ersten Durchsuchung einen Kreislaufzusammenbruch und konnte bislang nicht befragt werden. Deshalb sei unklar, warum er die Waffen hortete. Ermittelt wird gegen den Mann wegen Verstosses gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

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SDA-ATS