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Das Pflichtspiel-Debüt von Lucien Favre als Trainer von Borussia Dortmund wäre beinahe gewaltig missglückt. Der BVB übersteht die 1. Cuprunde gegen Greuther Fürth erst nach Verlängerung mit 2:1.

Bis dreissig Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit waren die Dortmunder und Lucien Favre ausgeschieden. Mit den jeweils letzten Aktionen in der regulären Spielzeit wie auch in der Verlängerung rang der BVB die aufopfernd kämpfenden Fürther aber doch noch nieder. Matchwinner für den BVB war Captain Marco Reus, der Axel Witsels Ausgleich in der fünften Minute der Nachspielzeit vorbereitet und in der zweitletzten Minute der Verlängerung selber zum Sieg getroffen hatte.

Trainer Favre hatte im Vorfeld des Cupduells vor dem Zweitligisten aus Fürth gewarnt. Und der Aussenseiter bestätigte die Favres Befürchtungen; verteidigte solidarisch, war aufsässig, und setzte seinerseits Nadelstiche, wenn der technisch überlegene Gegner es zuliess. In der 77. Minute führte einer dieser Akzente des Underdogs dann tatsächlich zum Erfolg. Der Schweizer Roman Bürki im Tor des BVB blieb bei Sebastian Ernsts Abschluss keine Abwehrchance.

Vor Witsels spätem Ausgleich hatten die Dortmunder einige Möglichkeiten ungenutzt verstreichen lassen. Exemplarisch Christian Pulisic, der in der 60. Minute mit seinem strammen Abschluss nur den Aussenpfosten traf. Auf die Führung der Fürther hatte der Vierte der abgelaufenen Saison dann lange keine entsprechende Antwort bereit. Erst als Bürki nach einem von der Fürther Verteidigung bereits geklärten Corner den Ball nochmals nach vorne spedierte, ergab sich Witsels goldene Chance. Als dann wieder alle auf das Penaltyschiessen warteten, traf Reus mit seinem Schuss ins Herz des Aussenseiters.

Auch Berlin und Freiburg mit Mühe

Mit Hertha Berlin und dem SC Freiburg schrammten zwei weitere Bundesligisten gegen Drittligisten nur knapp an einer Blamage vorbei. Während die Hertha gegen Eintracht Braunschweig mit Mühe zu einem 2:1-Sieg kam, konnte Freiburg gegen Cottbus den 3:2-Sieg erst im Penaltyschiessen sicherstellen. Für Cottbus blieb damit wie im Vorjahr gegen Stuttgart ein couragierter Auftritt gegen einen Bundesligisten erst im Penaltyschiessen unbelohnt.

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SDA-ATS