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Die Täter des Raubüberfalls vom Juli 2015 in Neuenburg müssen ins Gefängnis, die Beute von 530'000 Franken bleibt unauffindbar. (Symbolbild)

KEYSTONE/SANDRO CAMPARDO

(sda-ats)

Drei Litauer im Alter von 35, 28 und 22 Jahren müssen für den Raubüberfall auf eine Bijouterie in Neuenburg ins Gefängnis. Sie sind am Mittwoch wegen qualifizierten Raubes schuldig gesprochen worden.

Der erste Angeklagte muss fünf Jahre ins Gefängnis, der zweite vier Jahre. Der jüngste der drei Angeklagten wurde zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt, anderthalb Jahre davon muss er ins Gefängnis. Für die restlichen 18 Monate gilt eine Probezeit von vier Jahren.

Im Prozess hatte die Staatsanwaltschaft Freiheitstrafen von sechs Jahren für den ersten sowie von je viereinhalb Jahren für die beiden anderen Angeklagten verlangt. Die Verteidigung hatte auf einen Freispruch des ältesten Angeklagten plädiert und für die beiden anderen mildere Freiheitsstrafen gefordert.

Die drei Personen handelten skrupellos, sagte die Präsidentin des Strafgerichtes, Corinne Jeanprêtre, bei der Eröffnung des erstinstanzlichen Urteils am Mittwoch. Der Raubüberfall sei zudem von langer Hand vorbereitet worden.

Zum Delikt war es am 10. Juli 2015 um 14 Uhr gekommen. Die Beute in Form von Schmuck im Wert von 530'000 Franken blieb unauffindbar, hingegen konnten vier Täter festgenommen werden. Einer von ihnen wurde bereits vom Jugendgericht verurteilt. Die drei anderen Täter können das Urteil noch anfechten.

SDA-ATS