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Vom Weltraumbahnhof Baikonur sind zwei russische Kosmonauten und ein US-amerikanischer Astronaut zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die Trägerrakete hob wie geplant um 2.58 Uhr Ortszeit (22.58 MESZ) in der Ex-Sowjetrepublik Kasachstan ab.

Das teilte die Flugleitzentrale bei Moskau in der Nacht auf Donnerstag mit. Bei wolkenlosem Himmel, trockenem Wetter und plus 20 Grad Celsius verfolgten Rettungskräfte mit zehn Helikoptern den nächtlichen Start über der Steppe in Zentralasien.

Als Glücksbringer nahmen die Männer der Agentur Interfax zufolge eine schwarze Katze aus Plüsch mit. Die Raumkapsel mit Oleg Kotow, Sergej Rjasanski und Michael Hopkins soll bereits nach etwa sechs Flugstunden an der ISS andocken.

Es ist erst der dritte "Expressflug" einer bemannten Sojus - möglich macht dies eine neue Navigationstechnik, die nur vier Erdumrundungen erfordert. Früher dauerte die Reise zur Raumstation fast zwei Tage.

Auf dem Aussenposten der Menschheit in etwa 410 Kilometern Höhe arbeiten derzeit eine US-Amerikanerin, ein Italiener und ein Russe. Mit Kotow, Rjasanski und Hopkins erhält die ISS-Besatzung wieder ihre Sollstärke von sechs Mitgliedern. Die drei Männer sollen fünf Monate im All bleiben und dabei Dutzende Experimente abarbeiten.

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SDA-ATS