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Die Selektionskommission von Swiss Athletics selektioniert 14 Schweizer Athletinnen und Athleten für die Hallen-EM in Belgrad. Der Höhepunkt der Indoor-Saison findet vom 3. bis 5. März statt.

Angeführt wird das Schweizer Team von drei Athletinnen, die in der kontinentalen Saisonbestenliste in den vordersten Positionen klassiert sind und die der EM entsprechend ambitioniert entgegenblicken dürfen. Die Langhürdlerin Lea Sprunger (COVA Nyon) kann als schnellste Europäerin dieser Saison über 400 m nach Belgrad reisen. Sie überzeugte in den letzten Wochen sowohl über 400 m wie auch über 200 m, wo sie die zweitschnellste Europäerin der Saison ist. Die 200 m sind jedoch keine internationale Meisterschaftsdisziplin, weshalb sie sich voll auf die 400 m konzentriert.

Ausgezeichnet in Form ist auch Selina Büchel (KTV Bütschwil), die über 800 m als Titelverteidigerin antritt. Im über drei Runden führenden Wettbewerb muss sie nicht nur schnelle Beine, sondern auch taktisches Geschick unter Beweis stellen. Die Stabhochspringerin Nicole Büchler (LC Zürich) tankte mit dem Gewinn der Gesamtwertung in der IAAF World Indoor Tour Selbstvertrauen. Sie verdiente sich damit nicht nur ein schönes Preisgeld (20'000 Dollar), sondern auch einen direkten Startplatz an der Hallen-WM 2018 in Birmingham.

In denjenigen Disziplinen, in denen die angepeilte Teilnehmerzahl nicht erreicht wird, füllt European Athletics die Felder mittels Einladungen auf. Auf Grund ihrer Position in der europäischen Saisonbestenliste hat die Mehrkämpferin Caroline Agnou (SATUS Biel-Stadt) eine solche erhalten und angenommen.

Noch nicht ganz sicher ist die Teilnahme der Stabhochspringerin Angelica Moser (LC Zürich). Die Selektionskommission hat die U20-Weltmeisterin unter dem Vorbehalt einer Einladung durch den Kontinentalverband selektioniert. Wie Agnou würde sie eine solche annehmen.

SDA-ATS

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