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Ein Ermittler sperrt den Tatort ab, nachdem in der Moschee im südafrikanischen Malmesbury ein Angreifer zwei Menschen niedergestochen hat und darauf erschossen wurde.

KEYSTONE/AP/NASIEF MANIE

(sda-ats)

Ein Angreifer hat zwei Menschen in einer Moschee in Südafrika erstochen. Der Unbekannte sei daraufhin von Polizisten erschossen worden, teilte die Polizei auf Twitter mit. Das Motiv des Angreifers war zunächst unklar.

Der Vorfall ereignete sich demnach am frühen Donnerstagmorgen in Malmesbury in der Provinz Westkap, knapp 70 Kilometer nordöstlich der bei Touristen beliebten Metropole Kapstadt.

Mehrere Menschen seien zudem verletzt worden, zitierte die südafrikanische Nachrichtenagentur ANA den Polizeisprecher Andre Traut. Der Tatort werde nach weiteren Hinweisen über die Tat abgesucht.

Erst Anfang Mai waren bei einer Messerattacke in einer Moschee in der Nähe der Hafenstadt Durban ein Imam getötet und zwei weitere Menschen verletzt worden. Die drei Angreifer sind weiterhin flüchtig, die Ermittlungen dauern an. Die Polizei schliesst einen extremistischen Hintergrund nicht aus.

Südafrika hat eine Geschichte relativer religiöser Toleranz. Nur etwa 1,5 Prozent der 53 Millionen Südafrikaner sind Muslime.

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