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Zehntausende haben sich in den Philippinen in Notlager begeben, um sich vor einem herannahenden Zyklon zu schützen.

KEYSTONE/EPA/FRANCIS R. MALASIG

(sda-ats)

Der Tropensturm "Kai-Tak" hat auf den Philippinen drei Menschen in den Tod gerissen. Sechs Menschen wurden nach Erdrutschen in den Provinzen Leyte und Eastern Samar am Samstag noch vermisst, wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte.

Unter den Toten ist demnach ein zwei Jahre altes Kind. Bereits mehr als 38'000 Menschen seien im Osten der Philippinen in Notlagern untergebracht worden, sagten Behördenvertreter am Samstag.

Die durch den Zyklon "Kai-Tak" ausgelösten heftigen Regenfälle haben auf den Inseln Samar und Leyte für Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt. Es wurde erwartet, dass "Kai-Tak" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern Samstagnacht im Norden von Samar auf Land treffen würde.

Der staatliche Wetterdienst sagte vorher, dass der Sturm dann weiter zum Zentrum des Inselstaates ziehen werde. Der Fährverkehr zu den Inseln war wegen der stürmischen See ausgesetzt.

Auf Samar und Leyte leben insgesamt rund 4,5 Millionen Menschen. Auf den Inseln hatte vor vier Jahren Super-Taifun "Haiyan" gewütet. Damals waren mehr als 7350 Menschen ums Leben gekommen oder gelten seitdem als vermisst.

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SDA-ATS