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Brüssel - Drei Tote und 17 Verletzte - so lautet die Bilanz einer gewaltigen Hausexplosion in der belgischen Hauptstadt Brüssel. Noch in der Nacht zum Sonntag bargen Rettungskräfte zwei Personen tot aus den Trümmern, eine weitere Leiche wurde Stunden später gefunden.
Die Zahl der Opfer könnte noch steigen, zwei Menschen schwebten noch in Lebensgefahr, teilte die Polizei am Sonntag mit. Unglücksursache war nach ersten Erkenntnissen ausströmendes Gas.
Bei der heftigen Detonation am Samstagabend im Stadtteil Schaerbeek in der Nähe des Nordbahnhofs stürzten drei Wohnhäuser komplett in sich zusammen. Die Trümmer begruben einen Lebensmittelladen im Erdgeschoss und ein geparktes Auto unter sich.
Die Wucht der Explosion liess kurz vor Mitternacht in zahlreichen Nachbarhäusern Fenster und Türen zersplittern. Zur Sicherheit mussten einige Anwohner ihre Häuser verlassen und die Nacht bei Angehörigen oder in einer nahegelegenen Schule verbringen.
Wartungsprobleme mögliche UrsacheDie Staatsanwaltschaft lässt nun die genaue Unfallursache von Sachverständigen untersuchen. "Ein Gasunfall ist eine mögliche Ursache", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.
Bislang gebe es keine Hinweise darauf, dass die Gasleitungen manipuliert worden seien. Allerdings könne es Probleme bei der Wartung gegeben haben.
Nach Angaben des Energieversorgers Sibelga gab es zuvor keine Anzeichen für Unregelmässigkeiten: "Wir haben keine Anrufe wegen Gasgeruchs erhalten", sagte ein Sprecher. Die Zähler seien regelmässig überprüft worden.
Das Unglück weckte Erinnerungen an eine Gasexplosion im ostbelgischen Lüttich. Erst im Januar dort waren beim Einsturz eines Wohnhauses 14 Menschen ums Leben gekommen.

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SDA-ATS