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Das lange Warten hat sich gelohnt: Drei Jahre nach dem geplatzten St. Galler Konzert begeisterten Dave Grohl und seine Band Foo Fighters ihre Fans im Stade de Suisse Bern. (Archivbild)

Keystone/EPA/MARKUS HEINE

(sda-ats)

Die US-Rockband Foo Fighters hat am Mittwochabend im Rahmen ihrer Concrete and Gold Tour im Berner Stade de Suisse das erste Schweizer Konzert seit langem gegeben. Das Stadion war nicht ausverkauft, wovon das Publikum mit seinem Begeisterungssturm aber schön ablenkte.

Die Foo Fighters um den Frontmann und ehemaligen Nirvana-Drummer Dave Grohl hätten vor drei Jahren schon in der Schweiz spielen sollen, doch damals musste die Tour, unter anderem der Auftritt in der AFG Arena St. Gallen, wegen einem Beinbruch des Sängers abgesagt werden.

Die angestaute Vorfreude der Fans entlud sich mit dem ersten Song und entwickelte sich zu einem zweieinhalbstündigen Dauerjubel. Die Euphorie beruhte auf Gegenseitigkeit. Spielte Grohl ein paar Töne auf seiner Gitarre, antwortete das Publikum mit Applaus. Ein Dialog, der so lange anhielt bis Band und Zuschauer erneut in gemeinsamer Begeisterung hochgingen.

Doch Dave Grohl wollte "more". Immer mehr. "More, motherfuckers, I like more", sagte er, und nach jedem inszenierten Solo seiner Bandmitglieder wollte er noch mehr. Weil sich das Schweizer Publikum so lange hatte gedulden musste und "einfach mehr verdiente". So wurde die Vorstellungsrunde der einzelnen Foo Fighters in der Konzertmitte eine ausgiebige Einleitung zu einem Rollentausch.

Drummer Taylor Hawkins machte am Schlagzeug für Dave Grohl Platz, worauf die Band den Queen-Song "Under Pressure" anstimmte. Was eine nette, unterhaltsame Showeinlage war, aber sicher nicht der Höhepunkt des Abends. Die rund 35'000 Menschen waren für die Foo Fighters gekommen. Für die Foo Fighters und deren Songs allein.

Für "La Dee Da", einen Titel vom neuen Album "Concrete and Gold" kündigte Dave Grohl, der bekannt dafür ist, fremde oder seine eigenen Kinder (Tochter Harper tritt gegen Ende kurz in Erscheinung) sowie prominente Gäste auf die Bühne zu holen, die Sängerin Allison Mosshart von The Kills als Duettpartnerin an. Für sie war es der zweite Auftritt an diesem Abend.

Apropos: Auch bei den Auftritten der beiden Vorbands, den Briten Wolf Alice und eben, der britisch-amerikanischen Band The Kills, hätte sich das Publikum bereits die Finger lecken können. Doch wie es so ist in grossen Stadien, wo sich die Zuschauer primär auf den Hauptact herbeisehnen, erhielten die beiden Support Acts längst nicht die Würdigung, die sie verdient hätten. Aber immerhin: Für Dave Grohl war das Konzert in Bern "die beste Show der Welt".

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SDA-ATS