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In dem immer brutaler werdenden Kampf der Drogenbanden in Mexiko sind am Freitag vier Männer von einer Brücke rund 200 Meter in den Tod gestürzt worden. Sie gehörten zu insgesamt 13 Toten, die es am Freitag im Staat Guerrero gab.

Die übrigen Morde gab es im Badeort Acapulco. Der grausigste Fund der Polizei war ein skalpierter und gehäuteter Schädel. Die Banden wollen mit den brutalen Verbrechen ihre Gegner einschüchtern.

In Guerrero kämpfen verschiedene Gruppen des Beltran-Leyva-Kartells um die Vorherrschaft, nachdem ihr Anführer Arturo Beltran Leyva im Dezember 2009 von mexikanischen Soldaten getötet worden war.

Im Bundesstaat Monterrey wurden nach Regierungsangaben acht mutmassliche Mitglieder eines Drogenkartells erschossen. Wie das Verteidigungsministerium am Freitag mitteilte, fingen die Truppen eine Gruppe Bewaffneter ab, die mit einem Granatwerfer und Gewehren unterwegs waren. Bei einem Schusswechsel wurden fünf der Männer getötet.

In Juárez, einem Vorort von Monterrey, wurden den Angaben zufolge Soldaten von Bewaffneten beschossen. Drei der Angreifer kamen bei einem anschliessenden Feuergefecht ums Leben. Der Drogengewalt sind in Mexiko in den vergangenen vier Jahren fast 35'000 Menschen zum Opfer gefallen.

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SDA-ATS