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Die Schweizer Versicherungsbranche hat sich 2016 laut Angaben des Versicherungsverbandes ASA SVV in schwierigem Umfeld leidlich geschlagen. (Archivbild)

KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT

(sda-ats)

Die Schweizerische Versicherungsindustrie hat 2016 ein durchwachsenes Jahr durchlaufen. Die Prämieneinnahmen in der Lebensversicherung sanken um 6 Prozent auf 30,7 Milliarden Franken.

Ein Rückgang von 6,3 Prozent auf 23,3 Milliarden Franken resultierte bei Kollektivlebenversicherungen – also etwa bei Abschlüssen der zweiten Säule.

Besonders stark litten laut einer Publikation des Versicherungsverbandes vom Donnerstag die Einmalprämien bei Kollektiven, die um 10,9 Prozent auf 12,6 Milliarden Franken regelrecht einbrachen.

Die Beitragseinnahmen bei einzelnen Lebensversicherungen reduzierten sich um 5 Prozent auf rund 7,4 Milliarden Franken.

Als Ursachen für diese Entwicklungen gab der Verband in einem Communiqué das schwierige Marktumfeld wie etwa die rekordtiefen Zinsen sowie die steigende Regulierung an.

Besser sah das Bild 2016 dagegen im etwas kleineren Segment Sachversicherungen aus. Die Schweizerische Versicherungsindustrie legte bei den Beiträgen für Haushalt-, Motorfahrzeug- und sonstigen Schadenversicherungen um 1,1 Prozent auf 26,8 Milliarden Franken zu.

Besonders gefragt waren im vergangenen Jahr etwa Motorfahrzeug-Kasko-Absicherungen. Die Beiträge in diesem Bereich stiegen um 2,9 Prozent auf rund 3,3 Milliarden Franken.

SDA-ATS

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