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Dutzende Al-Kaida-Verdächtige aus Gefängnis im Jemen ausgebrochen

Nach einem Angriff auf ein Gefängnis im Südjemen sind laut Behördenangaben und Augenzeugenberichten dutzende Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida ausgebrochen. Die Massenflucht ereignete sich im Zentralgefängnis von Mukalla in der Provinz Hadramut.

Kämpfer griffen mit automatischen Waffen an, wie ein örtlicher Behördenvertreter sagte. Nach Berichten von Augenzeugen gelang dadurch rund 40 der 100 in dem Gefängnis einsitzenden Al-Kaida-Mitgliedern die Flucht.

Nach Spitalangaben wurden bei dem Feuergefecht ein Soldat getötet und zwei weitere verletzt. Der Süden des Jemen gilt schon lange als Rückzugsgebiet von Al-Kaida.

Bei Luftangriffen der jemenitischen Streitkräfte sind im Süden des Landes derweil mindestens 20 extremistische Islamisten getötet worden. Bei der Attacke wurden auch fünf Panzer zerstört.

Diese hatten die Extremisten zuvor von Regierungstruppen erbeutet, wie die Nachrichtenagentur Marib Press am Mittwoch berichtete. Auch zwei Zivilisten wurden getötet und ein weiterer verletzt.

Machtvakuum genutzt

Die Luftangriffe richteten sich gegen mehrere Orte in der südlichen Provinz Abjan. Dort hatten radikale Islamisten und Kämpfer des jemenitischen Ablegers der Al-Kaida in den vergangenen Wochen das Machtvakuum in der Hauptstadt Sanaa genutzt und in mehreren Städten die Macht an sich gerissen.

Einer der Angriffe zielte auch auf eine Moschee in Jaar, in der der Islamisten-Führer Chalid Abdul Nabi vermutet wurde. Wie sich aber später herausstellte, hielt er sich zum Zeitpunkt des Bombardements nicht dort auf.

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