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Zwischen 200 und 250 Personen sind am Samstag aus Solidarität mit dem palästinensischen Volk in Genf auf die Strasse gegangen. Vor dem Sitz der UNO prangerten sie "anhaltende Verstösse gegen die Menschenrechte" durch den israelischen Staat und durch Siedler an.

Seit dem 1. Oktober seien 38 Palästinenser durch israelische Sicherheitskräfte getötet worden, nachdem sie sich an Protestkundgebungen beteiligt hatten, teilten die dreizehn Organisationen und Parteien mit, die zur Demonstration aufgerufen hatten. Zu ihnen gehörten die Liga der Muslime der Schweiz und die Jungen Grünen.

Die Demonstranten kritisierten die "Kolonial-, Apartheid- und Besatzungspolitik Israels". Sie riefen die Schweiz dazu auf, jede Zusammenarbeit mit dem jüdischen Staat zu beenden und den vom Parlament bewilligten Kauf von sechs Aufklärungsdrohnen aus Israel zum Preis von 250 Millionen Franken abzusagen.

In der Debatte um die Beschaffung sei die "menschliche Tragweite" des Deals kaum berücksichtigt worden, kritisierte der Genfer SP-Nationalrat Carlo Sommaruga. Eine Minderheit im Parlament hatte sich vergebens gegen die Anschaffung gewehrt und unter anderem kritisiert, dass sich Israel im Kriegszustand befinde und Drohnen einsetze, um Territorien anzugreifen, die ihm nicht gehörten.

Die Demonstranten forderten die Schweiz zudem auf, die "israelische Unterdrückung" zu verurteilen, die Aufhebung der Blockade des Gazastreifens zu fordern und Sanktionen gegen Israel zu verhängen.

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The citizens' meeting

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1968 in der Schweiz

SDA-ATS