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Auf dem Höhepunkt der schiitischen Pilgerfahrt in die irakische Stadt Kerbela haben Terroristen ein Blutbad angerichtet. Mindestens 45 Menschen starben, als am Donnerstag ausserhalb der Stadt vier Bomben detonierten. Rund 180 Personen wurden verletzt.

Augenzeugen berichteten, die Bomben seien etwa zur gleichen Zeit an der Strasse nach Bagdad und an der Strasse, die in die Nachbarstadt Nadschaf führt, detoniert.

Auf die Frage von Reportern, wie es passieren konnte, dass Terroristen trotz der strengen Sicherheitsvorkehrungen der Polizei Bomben am Strassenrand platzieren konnten, teilte die Polizei mit, die Bomben seien in Kinderwagen versteckt gewesen. Gemäss anderen Quellen wurden die Bomben in geparkten Fahrzeugen gezündet.

Al-Kaida und andere von Sunniten dominierte Terrororganisationen haben in der Vergangenheit schon zahlreiche Anschläge auf schiitische Pilger verübt, um die Spannungen zwischen den Volksgruppen zu schüren.

In der 100 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt Kerbela versammeln sich in diesen Tagen Hunderttausende schiitische Pilger, um an das Ende der Trauerzeit für den 680 n.Chr. getöteten Imam Hussein zu erinnern. Der Tod des Enkels des Propheten Mohammed bei einer Schlacht in Kerbela besiegelte den Bruch zwischen Schiiten und Sunniten.

Journalistin getötet

Drei Menschen, darunter eine Journalistin, starben am Donnerstag bei einem weiteren Selbstmordattentat in Bakuba. Der Terrorist sprengte sich vor der Polizeidirektion mit einer Autobombe in die Luft. Bakuba ist die Hauptstadt der Provinz Dijala und liegt etwa 60 Kilometer nordöstlich von Bagdad.

Die 25-jährige Chefredaktorin der Zeitung "Irak - Die Zukunft" war am Morgen zur Polizeiwache gegangen, weil die Polizei dort Waffen zeigen wollte, die sie bei Razzien eingesammelt hatte. Nach Angaben der Polizei wurden 33 Menschen durch die Explosion verletzt. Ein Provinzabgeordneter sprach von 28 Verletzten.

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SDA-ATS