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Bei gewalttätigen Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in Algier hat es am Mittwoch dutzende Verletzte gegeben. Anlass für den Konflikt war der Abriss von Baracken, die ohne Genehmigung gebaut worden waren.

Wie Augenzeugen berichteten, begann die Auseinandersetzung, als am Morgen Planierraupen in einem Viertel der algerischen Hauptstadt anrückten, um die Baracken zu entfernen. Ein Zeuge sagte, die Polizisten seien mit Tränengas sowie mit Platzpatronen und Hartgummigeschossen gegen die Demonstranten vorgegangen.

Reportern zufolge setzten sich Demonstranten mit Eisenstangen und Steinen zur Wehr. Die Zeitung "El Watan" berichtete in ihrer Internetausgabe, mindestens fünf Fahrzeuge seien in Brand gesetzt worden, darunter eines der Polizei.

Ein ranghoher Funktionär des Zivilschutzes sagte, es habe 22 Verletzte gegeben, 21 Polizisten und einen Zivilisten.

Etwa hundert Baracken aus Wellblech und Beton wurden demoliert. Von ihnen waren nur fünf bewohnt, die übrigen befanden sich noch im Bau. Am Nachmittag beruhigte sich die Lage etwas, hunderte Bereitschaftspolizisten standen mit Steinen bewaffneten Jugendlichen gegenüber.

Präsident Abdelaziz Bouteflika hatte bei seiner Wiederwahl 2009 den Bau von einer Million Wohnungen versprochen. Die Umsetzung dieses Programms kommt allerdings nur langsam voran. Gegen Bouteflika gibt es seit Monaten Proteste, die von Ordnungskräften unterdrückt werden.

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SDA-ATS