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Rettungskräfte im Einsatz nach dem Zugunglück am Freitag in Alcala de Henares bei Madrid.

Keystone/EPA EFE/FERNANDO VILLAR

(sda-ats)

Zwei Menschen sind am Freitag bei einem Zugunglück in Alcalá de Henares nahe der spanischen Hauptstadt Madrid schwer verletzt worden. Knapp 40 weitere Passagiere wurden wegen leichterer Verletzungen wie Prellungen und Schock behandelt.

Der Unfall ereignete sich am Freitagnachmittag, als eine doppelstöckige S-Bahn am Endbahnhof nicht rechtzeitig bremsen konnte und gegen einen Sicherheitsprellbock am Perron-Ende krachte. Der Aufprall sei bei niedriger Geschwindigkeit erfolgt, liess die Bahngesellschaft Adif wissen.

Die genaueren Hintergründe des Unfalls waren vorerst noch unklar. Ein Drogen- und Alkoholtest des Zugführers sei negativ ausgefallen, sagte der Bürgermeister von Alcalá de Henares, Javier Rodríguez Palacios, der spanischen Nachrichtenagentur Europa Press.

Verkehrsminister Iñigo de la Serna fuhr nach Angaben der spanischen Regierung sofort zur Unfallstelle, um sich vor Ort ein Bild der Situation zu machen. Das Gebiet wurde von der Polizei abgesperrt. Im örtlichen Zugverkehr kam es zu Verspätungen.

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SDA-ATS