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Ebola breitet sich in Krisenregionen weiter aus

Die Ebola-Seuche breitet sich in Westafrika weiter aus. Die Krankheit habe innert eines Monats weitere Kreise und Distrikte erfasst, teilte die Weltgesundheitsorganisation WHO am Dienstag in Genf mit. Noch diese Woche werde die Zahl der Infizierten 9000 übersteigen.

Von ihnen seien bislang knapp 4500 Menschen gestorben, sagte der Vize-Generaldirektor der WHO, Bruce Aylward. Sie kommen vor allem aus den am stärksten betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone.

Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus. Die tatsächliche Zahl der Ebola-Fälle sei in Guinea wahrscheinlich eineinhalb Mal höher als die der berichteten, so die WHO. In Sierra Leone liege die Zahl vermutlich zwei Mal, in Liberia sogar zweieinhalb Mal höher.

Allerdings gehe die Zahl der Neuinfektionen in den Brennpunkten der am stärksten betroffenen Länder zurück. Es wäre aber viel zu früh und voreilig, darin einen Erfolg im Kampf gegen die Seuche zu sehen, warnte Aylward. Für Dezember erwartet die WHO 5000 bis 10'000 neue Ebola-Fälle in Westafrika pro Woche.

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