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Ebola-Medikamente werden an Patienten in Afrika getestet

Nicht zugelassene Ebola-Medikamente sollen an Patienten in Guinea erprobt werden. Die freiwilligen klinischen Tests würden Anfang Dezember in drei Ebola-Stationen des westafrikanischen Landes beginnen, kündigte die Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) am Donnerstag in Genf an.

Erste Ergebnisse sollen bis spätestens März kommenden Jahres vorliegen. Getestet werden zwei verschiedene Wirkstoffe (Brincidofovir und Favipiravir) sowie die Antikörper-Behandlung mit Blut und Plasma von genesenen Patienten. Es bestehe die Hoffnung, die Überlebensrate innerhalb von 14 Tagen deutlich erhöhen zu können, sagte die Ebola-Koordinatorin von MSF, Annick Antierens.

Wenn die Versuche erfolgreich verlaufen, werde das betreffende Medikament ohne Unterbrechung auch anderen Patienten an anderen Orten verabreicht, sagte Antierens. Es seien Medikamente ausgewählt worden, die in ausreichenden Mengen zur Verfügung stünden.

Antierens lobte die unbürokratische Zusammenarbeit unterschiedlichster Akteure, um die Tests möglich zu machen. An den Tests sind internationale Forschungsinstitutionen sowie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beteiligt.

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