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economiesuisse-Chef beklagt Zersplitterung der politischen Mitte

Die Wahlsiege der Grünliberalen und die Zersplitterung der politischen Mitte bereiten der Wirtschaft Sorgen. "Das macht die Bearbeitung der wirtschaftspolitischen Anliegen nicht einfacher, sondern schwieriger", sagt economiesuisse-Präsident Gerold Bührer.

In einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" erklärte der Chef des Wirtschaftsdachverbandes, früher - als sich die Spitzen von FDP, CVP und SVP vor entscheidenden Kommissionssitzungen zur Absprache getroffen hätten - sei die Politik viel berechenbarer gewesen.

Bührer macht auch deutlich, dass sein Verband die traditionellen Mitte-Parteien nicht hängen lasse. Schon heute erhalten CVP und FDP von economiesuisse auch direkt Geld, um wirtschaftspolitische Grundlagenarbeit zu leisten.

Bezüglich des gesamten finanziellen Engagements von economiesuisse sagte Bührer: "Meiner Meinung nach werden wir insgesamt in Zukunft nicht weniger machen, sondern mehr."

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