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Wahlplakate in Ecuador: Rund 12,8 Millionen Bürger haben die Wahl zwischen dem früherem Vizepräsidenten Lenín Moreno und dem konservativen Oppositionsführer Guillermo Lasso.

KEYSTONE/EPA EFE/ROBERT PUGLLA

(sda-ats)

In Ecuador hat am Sonntag die Stichwahl um den Nachfolger des seit zehn Jahren amtierenden linken Präsidenten Rafael Correa begonnen. Rund 12,8 Millionen Bürger sind zur Wahl aufgerufen.

Sie haben die Wahl zwischen Correas früherem Vizepräsidenten Lenín Moreno von der Partei Alianza País (AP) und dem konservativen Oppositionsführer Guillermo Lasso von der Partei Creando Oportunidades ("Chancen schaffen").

Die letzten Umfragen gaben Moreno einen leichten Vorsprung von bis zu fünf Prozentpunkten. Er will wie Correa weiter stark in Sozialprogramme investieren, aber die Abhängigkeit von Öleinnahmen lockern und mehr ausländische Investoren ins Land bringen.

Lasso verspricht Steuererleichterungen, mehr Arbeitsplätze und das Ende des Asyls für den Wikileaks-Gründer Julian Assange in der Botschaft Ecuadors in London.

Bei der ersten Wahlrunde im Februar wurde auch das Parlament erneuert. Die Regierungspartei gewann mit 74 der insgesamt 137 Sitze die Mehrheit. Lassos Partei kam auf 34 Abgeordnete. Moreno erhielt bei der ersten Wahlrunde 39,4 Prozent der Stimmen gegen 28,1 Prozent Lassos. Die Wahlbeteiligung lag bei 81,6 Prozent.

Die Wahllokale schliessen um 17.00 Uhr Ortszeit (24.00 MESZ). Eine vorläufiges Ergebnis soll drei Stunden nach Abschluss der Wahl bekanntgegeben werden.

SDA-ATS

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