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Bern - Höhere Semestergebühren für Studierende könnten die Platznot an den Universitäten entschärfen. Diese Möglichkeit werde zurzeit überprüft, sagte die Präsidentin der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK), Isabelle Chassot, in einem Zeitungsinterview.
Chassot denkt dabei vor allem an die ausländischen Studierenden, wie sie der Zeitung "Sonntag" sagte. Zudem bezahlten Ausländer etwa an der Universität Freiburg bereits heute mehr als Schweizer. Die Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) warnt allerdings auch vor allfälligen Konsequenzen.
"Ich frage mich, ob wir die ausländischen Studenten benachteiligen können, ohne dass auch die Schweizer Studenten im Ausland benachteiligt werden", sagte die Freiburger Staatsrätin.
Für die EDK-Präsidentin gibt es auch Spielraum bei den Semestergebühren für Schweizer Studierende. Diese müssten allerdings "sozial abgefedert" werden. "Ich will kein amerikanisches System, in dem sich nur Gutsituierte ein Studium leisten können", hielt sie fest.
In verschiedenen Kantonen haben sich bereits die Parlamente mit der Platznot an den Universitäten befasst. Der Ruf nach höheren Semestergebühren für Ausländer wurde etwa in St. Gallen oder Zürich laut. Die Debatten waren von der SVP und der CVP mittels parlamentarischen Vorstössen lanciert worden. Die Entscheide stehen noch aus.
In Zürich hatten sich die Studierenden im vergangenen Jahr heftig gegen die Verdoppelung der Semestergebühren gewehrt. Sie gingen zu Hunderten auf die Strassen und besetzten fast zwei Wochen lang den grössten Vorlesungssaal der Uni.

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SDA-ATS