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Der EHC Kloten liegt im Clinch mit seinem ehemaligen Besitzer Philippe Gaydoul. Der 45-Jährige soll dem Zürcher Eishockeyklub eine Million Schweizer Franken schuldig sein.

Wie der Tagesanzeiger berichtete, habe die EHC Kloten Sport AG ihren früheren Besitzer zuerst betrieben und dann dessen Pfändung eintragen lassen. Es geht um eine Summe von einer Million Franken, die Gaydoul Kloten schuldig sein soll. Ein persönliches Gespräch am Freitag zwischen Gaydoul und dem heutigen Klubbesitzer Hans-Ulrich Lehmann zu Klärung der Angelegenheit habe ergebnislos geendet.

Gaydoul kam 2012 als grosser Retter nach Kloten. Als er im April 2015 seine Aktienmehrheit an die nordamerikanische ASE-Gruppe übergab, verpflichtete er sich zu der Zahlung von zwei Betriebszuschüssen: Zwei Millionen Franken wurden im ersten Jahr nach der Übernahme fällig, eine weitere hätte im zweiten Jahr bezahlt werden sollen. Da die ASE-Gruppe ihre Aktien aber nach nur einem Jahr bereits wieder abstiess, verweigerte Gaydoul den zweiten Zuschuss.

Kloten vertritt die Auffassung, die Millionenzusage von Gaydoul sei an die EHC Kloten Sport AG gebunden, die ja auch nach dem Abgang der ASE weiter bestehen blieb. Gaydoul interpretiert den Vertrag indes anders. Das Kapitel EHC Kloten scheint für den Zürcher Unternehmer nun endgültig ein schlechtes Ende nehmen. 2016 leitete die EHC Kloten Sport AG die Betreibung ihres früheren Präsidenten ein. Im letzten Juni beschloss das Bezirksgericht Meilen daraufhin die Pfändung von Gaydoul.

Gaydoul bestätigte auf blick.ch, dass es unterschiedliche Auffassungen gebe, ob die Forderung berechtigt sei oder nicht. "Das Geld ist jedenfalls auf einem Sperrkonto deponiert", erklärte Gaydoul, "Juristen müssen nun entscheiden, ob es auch ausbezahlt werden muss".

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SDA-ATS