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Ehemaliger Chef der Walliser Lehrerpensionskasse vor Gericht

Dieser Inhalt wurde am 19. Oktober 2009 - 10:41 publiziert
(Keystone-SDA)

Sitten - In Sitten hat hat der Prozess gegen den ehemaligen Präsidenten der Pensionskasse der Walliser Lehrer begonnen. Sechs Jahre waren nötig, um die Beweise zusammenzutragen. Der Angeklagte muss mit einer Haftstrafe von bis zu siebeneinhalb Jahren rechnen.
Der ehemalige Präsident der Walliser Lehrer-Pensionskasse wurde verschiedener Delikte angeklagt, so etwa der Veruntreuung, Diebstahls, Betrugs, untreue Geschäftsführung, Urkundenfälschung und der Geldwäscherei. Die Deliktsumme wird auf rund vier Millionen Franken geschätzt. In diesem Zusammenhang wurden zwei weitere Personen angeklagt.
Die Delikte konzentrieren sich auf die Zeit zwischen Januar 1997 und Dezember 2002. Aufgedeckt wurde das ganze erst im April 2003 nach einer Untersuchung der kantonalen Finanzbehörden. Diese haben zudem festgestellt, dass insgesamt rund 112 Millionen in der Kasse fehlen. Dieses, unter anderem durch Fehlspekulationen entstandene Millionenloch ist jedoch nicht Gegenstand des Prozesses.

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